Start.SEPT

Manifesto

No doubt, I’m somewhat rebellious, and I’ve got my very own sense of  justice. So I started a trip into local politics. I returned with no job but lots of experiences. and the truth remains: I’m no man of the establishment.

My principles are conservative: upholding honesty, contributing to society, rejecting unnecessary supervision and control, practising common sense in financial matters and standing up for personal independence and free speech.

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Rat.Aula2009

#Typ
Als Mensch und Politiker möchte ich kein Mitläufer sein. Charakterbildung ist nicht immer einfach, aber unerlässlich, und Rückschläge und Niederlagen gehören dazu. Dann heißt es, Abstand von sich selbst zu gewinnen, aber dran zu bleiben. In der Vergangenheit zu schwelgen bringt keinem was – und das ist auch weder männlich noch konservativ.

#Konservativ 
Ich bin konservativ, weil mir mehr am Erhalt als am Umbruch liegt.

#Freiheit
Jeder soll sich unabhängig von nationalen Stereotypen selber verwirklichen können. Es gilt, sich zu arrangieren, nicht sich anzupassen.

#Politik
Den Mund aufmachen, Freiheit nutzen und Freiheit verteidigen ist mir Grund genug, politisch mitzureden. Weil Freiheit aber auch zu Zügellosigkeit und Bevormundung verkommen kann, ordne ich meine dem christlichen Gewissen unter. Konkret heißt das: Freiheit ist für mich kein Egotrip; Verantwortung und Umsicht gehören dazu.

#Europa
Ich wünsche mir mehr Demokratie und Zusammenhalt in Europa. Kulturräume sind mir wichtiger als Nationalstaaten.

#Demokratie
Demokratie bedeutet für mich: mitmachen, egal ob Mainstream oder nicht.

#Asyl
Derzeit ist unser Asylrecht ausgehebelt. Wir bezahlen viel Geld an die Türkei, und damit an Recep Tayyip Erdoğan, einen islamistischen Tyrannen, der über Leichen geht, um potentielle Antragsteller von uns fernzuhalten. Das ist menschlich schäbig und politisch verantwortungslos. Das Geld ist besser angelegt, um in Europa einheitliche Asylstandards zu gewähren, samt Unterbringung und allen Sozialleistungen. Ansonsten kommt es immer mehr zu einem Überbietungs- bzw. Unterbietungswettbewerb, an dem die EU zerbricht.

#Menschenrechte
Menschenrechte sind universell gültig, aber nicht universal durchsetzbar. Ihre Geltung verlangt Einsicht und Selbstverpflichtung. Für uns heißt das, Menschenrechte niemals infrage zu stellen, sondern glaubhaft dafür zu werben.

#Integration
Es geht nicht um Assimilation oder Diskriminierung, sondern um Respekt oder Arroganz.
Wer dazugehören will, integriert sich; wer nicht dazugehören will, lässt es. Am Ende hat keiner Grund, sich zu beschweren.
Wer nicht dazugehören will, diskriminiert sich selber.

#Bürgermeister
Ein guter Bürgermeister ist nicht der Boss, sondern der Hodscha. Er erkennt Probleme und schlägt Lösungen vor. Entscheiden muss der Rat.

#Glaubensfragen
Es ist ein Zeichen des Respekts, Unterschiede in Glaubensfragen zuzulassen und Gegensätze nicht zu vertuschen. Die Bereitschaft zur inhaltlichen Auseinandersetzung sagt viel über die eigene Glaubwürdigkeit aus. Bashen – sich selbst und andere – kann jeder.

#Ehe und Familie
Bei aller Toleranz, aber den Lutheraner kann und will ich nicht verleugnen. Für mich ist eine Ehe, was Gott zusammenfügt. Sie ist Ausdruck von Schutz und Geborgenheit für die Liebe von Mann und Frau.

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Carport.08.15

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Bobe.09
Aldi09
Bahnhofstr. 2009

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Demo

“Gott straft uns”, äußern die üblichen Verdächtigen vorschnell. Gott verursache die Pandemie, weil einfach zu vieles falsch laufe bei uns. Im Gegensatz dazu findet der Vorsitzende der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, die Corona-Krise habe das Zeug zum “Glücksfall der Geschichte”. Was stimmt denn nun, oder ist die Frage falsch gestellt.

Es ist so selbstverständlich geworden, für alles eine rationale Erklärung zu erwarten: Wie kommt das, was ist die Ursache? Ich bin mir aber völlig sicher, dass Gott weder die Strafprediger noch Herrn Bätzing um Rat gefragt oder sie in seine Pläne eingeweiht hat. Deshalb sind ihre Erklärungen alle wohlfeil. Weder die einen noch die anderen können den Grund der Pandemie oder die Absicht dahinter erklären. Im Brief des Jakobus (5:11) heißt es: “Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer.”

Auch wenn Luther den Jakobusbrief “stroherne Epistel” genannt hat, in Krisenzeiten erweist sich sein Gewicht. Während Rationalisten auf Erklärungen aus sind und Romantiker nach Erleichterungen streben, erinnert Jakobus an die christliche Tugend der Geduld. Auch im Psalter ist davon die Rede: “Sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden (Psalm 22). Geduld im jüdisch-christlichen Sinne ist aber keine stoische Ruhe, im Gegenteil! In die Geduld mischen sich Klage, “mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” und Zuversicht: “Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.” Diese Glaubensgwissheit findet sich in Psalm 46. Martin Luther machte daraus das bekannte Kirchenlied “Ein feste Burg ist unser Gott“. Es entstand in einer Zeit der Krise.

Schlechte Zeiten rücken uns neu ins Bewusstsein: Aufgabe der Kirche ist es nicht, nach rationalen Erklärungen zu suchen oder romantischen Kitsch zu predigen. Aufgabe der Kirche ist es, aus Glaube, Liebe und Hoffnung zu leben. Das Ausharren und Mitleiden mit allen, die in Kristenzeiten leiden. Darin drückt sich die Zuversicht des Glaubens aus, im Großen wie im Kleinen: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein“ (Offenbarung 21:4).

Aus dieser Zuversicht erwachsen neue Möglichkeiten, neuer Respekt vor der Heiligkeit Gottes, um die es den Strafpredigern geht, eine neue “Kultur von Achtsamkeit und Verbundenheit”, auf die Bätzing setzt, und ein neues Herangehen in der wissenschaftlichen Forschung. Vielleicht auch neue Einsichten und politische Klugheit für jene, die es in Staat und Gesellschaft in Spitzenpositionen drängt. Man soll die Hoffnung jedenfalls nicht aufgeben.

Ist Kirche nicht gleich Kirche, glauben wir denn nicht alle an denselben Gott: Juden, Christen und Muslime? Sind die heiligen Schriften der Weltreligionen nicht unterschiedslos Zeugnisse von Glaube, Liebe, Hoffnung?

Als anglikanisch theologisierter Lutheraner will ich Antwort wagen.

Gott ist anders

Im Januar 1961 forderte John F. Kennedy seine Landsleute auf: fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt. Im Verhältnis zu Gott ist es genau umgekehrt: Gott hat schon alles getan, was für uns und unser Leben notwenig ist. Wir sollen und können dem nichts mehr hinzufügen (sola gratia). Gott schenkt es uns und fordert uns auf, es anzunehmen und täglich zu gebrauchen. Damit sind wir befreit von aller Existenzangst und jeder Art des Rechtfertigungsdrucks. Wir können als Beschenkte leben und auch unseren Freunden und Nachbarn, ja sogar unseren Feinden davon abgeben.

“Führe mich, o Herr, und leite
meinen Gang nach deinem Wort;
sei und bleibe du auch heute
mein Beschützer und mein Hort.
Nirgends als von dir allein
kann ich recht bewahret sein.”

Ich kannte diese Zeilen früher nur als Gebet. Sie stammen aus dem lutherischen Kirchenlied “Gott des Himmels und der Erden“ von Heinrich Albert. Gedanklich und teilweise wörtlich folgt Albert dem Morgensegen Luthers:

“Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast; und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass dir all mein Tun und Leben gefalle. denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen.”

Gott und sein Wirken stehen im Mittelpunkt

Das ist fast schon eine Zusammenfassung lutherischer Frömmigkeit: Gott und sein Wirken stehen im Mittelpunkt, nicht der Mensch und sein Wollen, und weil Gott sich uns in Christus vollkommen offenbart hat, können wir jederzeit zu ihm kommen, alles von ihm erbitten und alles von ihm erwarten. Es bedarf keiner Mittler und keines moralischen Kredits. Kein Ansehen, Amt oder Studienabschluss sind maßgeblich, sondern allein Christus (solus Christus).

Christen sind wir nur, wenn wir uns auf Christus gründen und ihn im Glauben als unseren Herrn und Heiland annehmen (sola fide).

Gott und das Leben der Kirche

“Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde” – Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms (1521)

Unser Wissen über Christus stammt im Wesentlichen aus der Bibel, deshalb kann auch nur die Bibel Maßstab kirchlichen Lebens und theologischen Denkens sein (sola scriptura). Aber seit langem schon hat sich in der Theologie und im Alltag vieler Kirchen ein ganz anderer Umgang mit der Bibel als Heiliger Schrift etabliert: man versucht durch formale Kriterien Aussagen über Autoren, Motive und letztlich Gott selbst zu treffen. So wird datiert, theoretisiert, es werden Quellen geschieden und nach kulturellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen erforscht. Damit rückt man immer weiter ab vom Offenbarungsgehalt der Heiligen Schrift und versteht sie fast nur noch als Sammlung von Glaubenszeugnissen Einzelner oder verschiedenartiger Gemeinschaften in ihren jeweiligen Epochen. Im völligen Gegensatz dazu geht man im in der lutherischen Theologie vom geistgewirkten Inhalt der biblischen Bücher aus, erkennt ihren Offenbarungscharakter an und versucht Aussagen über Autoren, Gott und das Leben der Kirche vom Inhalt der biblischen Bücher her zu formulieren. In einer seiner Tischreden sagte Martin Luther: “Die Heilige Schrift ist das Höchste, es ist ein göttliches Buch, voller Trost in allen Anfechtungen.” Für uns gilt das noch heute.

Wir Lutheraner sind keine Farbtupfer auf der bunten Palette monotheistischer Glaubensgemeinschaften, sondern, ein historisch gewachsener Zweig der heiligen, christlichen Kirche, in der das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden (Augsburger Konfession, Artikel 7). Als Lutheraner bin ich wahrhaft katholisch, ohne evangelisches Erbe verleugnen zu müssen.

Deserted streets, disrupted lives: the outbreak of the coronavirus emptied streets and public places in the Siegerland as well. In late March/early April 2020 Siegen looked like a ghost town in parts. People stayed at home, either by government instruction or personal response.

Gottesdienste fallen derzeit nicht aus, sie werden nur an sehr unterschiedlichen Orten abgehalten: im eigenen Haus und auch in leeren, aber nicht verwaisten Kirchen. Dieser Video-Gottesdienst ist von mehreren Mitwirkenden an unterschiedlichen Orten gestaltet worden.

“Jetzt gilt es die vielleicht vorhandene innere Scheu zu überwinden und (wieder) neu damit anzufangen, gemeinsam in der Heiligen Schrift zu lesen, ein Andachtsbuch und das Gesangbuch dazu aufzuschlagen und gemeinsam zu beten: ein freies Gebet, das Vaterunser, den Segen oder Luthers Morgen- und Abendsegen.” — Bischof Hans-Jörg Voigt D.D.

Nach dem Kirchenaustritt von Manfred Gläser, dem Präses der Siegerländer und Wittgensteiner Pietisten, nutzte der Siegener Superintendent Peter-Thomas Stuberg eine ganze Zeitungsseite zur Selbstdarstellung. Alle Gottesbilder seien relativ, befand er und fügte hinzu: es gelte den Wahrheitsgehalt von biblischen Geschichten wie der Jungfrauengeburt herauszufinden.

Ich fand das Interview mit Herrn Stuberg sehr informativ und hilfreich, denn trotz abgeschlossenem Theologiestudium war es mir zuvor nicht gelungen, die Grundidee der landeskirchlichen Religion zu verstehen. Durch das Interview mit dem Siegener Superintendenten habe ich gelernt, dass sie so individuell und verschieden ist, wie die Zeiten und Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise damit zu tun gehabt haben.

Wer sich mit Gott beschäftigen wolle, müsse zunächst in sich hineinhören (wörtlich: “die Seele als schwingenden Resonanzraum einsetzen”), denn Gott verstecke sich oft hinter den Worten, so Peter-Thomas Stuberg. Um im Bild zu bleiben: es kommt nicht auf die Noten an, sondern auf die Töne, die dem Betrachter einer Partitur einfallen, und die Kirche ist demnach kein Orchester mit fester Hierarchie und festgelegter Sitzordnung, sondern eine Art Flashmob: gespielt wird, was gerade in den Sinn kommt. Nicht irgendein gemeinsamer Glaube macht die Kirche aus, sondern die Vielfalt der Überzeugungen, Erfahrungen und Lebenswirklichkeiten (Stuberg: “Die Wahrheit der Bibel ist von ihrem Wirklichkeitsgehalt zu unterscheiden”).

Die Landeskirche versteht sich demnach als Gemeinschaft von Menschen, die miteinander nichts gemeinsam haben, außer darüber zu diskutieren.

Für mich als Bekenntnislutheraner ist das eine sehr ungewöhnliche und sicherlich auch sehr calvinistische Vorstellung von Glaube und Kirche, die sich so überhaupt nicht in mein Bekenntnis fügt. Peter-Thomas Stuberg spricht davon, dass seine Landeskirche jetzt über eine Bildungsoffensive nachdenkt, um den Mitgliedern in einfachen Worten zu erklären, “wie man glauben kann, und wie sich Gottes Stimme aus der Bibel heraushören lässt.” Lutherisches Schriftverständnis dagegen erwächst nicht aus einer Lehre über die Bibel, sondern aus ihrem Gebrauch. Wir Lutheraner bekennen die Klarheit der Schrift (claritas scripturae), sowohl im Hinblick auf den äußeren Text als auch auf das innere Anliegen, schließlich ist die Bibel kein Schrift gewordenes Mandala, sondern ein Gnadenmittel, durch das Menschen zum Glauben kommen sollen. Trennt man, wie in der reformierten Tradition üblich, Buchstabe und Geist, liest man zwar viele eigene Gedanken in die Bibel hinein, aber Gottes Wort nicht aus ihr heraus.

“Vereinigung ist kein Zwang”, so die Überschrift des Interviews. Das stimmt! Meiner Meinung nach ist die Einheit der Kirche nur in Wahrheit und Liebe denk- und praktizierbar. Fehlt es an Wahrheit und Übereinstimmung, fehlt es auch an Liebe. Die Kirche ist dann Diskussionsplattform und reiner Selbstzweck. Für mich wäre das nichts.

Der Präses des Evangelischen Gemeinschaftsverbands Siegerland-Wittgenstein, Manfred Gläser ist aus der westfälischen Landeskirche ausgetreten.

Wer im Siegerland aus der Landeskirche austritt, kann das nicht etwa seiner Kirchengemeinde oder dem Kreiskirchenamt gegenüber erklären, sondern muss den Gang zum Amtssgericht wagen. Das ist deutlich: wer aus der Amtskirche austritt, verlässt einen staatlich geförderten Religionsverband und nimmt für sich ganz persönlich die garantierte Religionsfreiheit in Anspruch. Ein Austritt aus der Landeskirche ist kein Austritt aus der Kirche Jesu Christi, sondern ein behördlicher Verwaltungsakt. Nicht zuletzt macht auch der Einzug der Kirchensteuer klar: Staat und Amtskirche haben ein Sonderverhältnis, das nichts mit religiöser Bindung zu tun hat. Wer Kirche als Gruppe von Christus herzugerufener Menschen erkennt statt als Versammlung von irgendwie politisch Überzeugten, hat in der Amtskirche nichts verloren, weil ihm der Glaube an Christus mehr gilt als politische Korrektheit.

Tagespolitik und gesellschaftlicher Opportunismus sind kein Gottesdienst, und die christliche Kirche ist nicht der Spiegel der Gesellschaft. Vom christlichen Standpunkt aus kann man Manfred Gläser nur gratulieren.

In religiösen Fragen sei es oft leichter zu sagen, was man nicht glaube, formuliert Mirjam Klein, heute Pfarrerin in Kreuztal, in einer Andacht, die der Kirchenkreis Schwelm in seinem Online-Angebot hat. Dass Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen habe, dass Maria Jungfrau war, als sie Jesus bekam, das glaube sie alles nicht. “Und die Liste ließe sich erweitern.”

Die theologischen Unterschiede zwischen Amtskirche und Stadtmission beschränken sich also mitnichten nur auf die Frage der Frauenordination, sondern betreffen den Kern des christlichen Glaubens. Sie glaube auch nicht, dass Gott ein alter Mann mit weißem Bart sei, führt Klein in ihrer Andacht weiter aus. Wer glaubt das schon? Aber natürlich: die ablehnende Erwähnung alter weißer Männer darf nicht fehlen. Offensichtlich erkennt der amtskirchliche Feminismus im traditionellen Christentum einen Konkurrenten und Herausforderer, mit dem es keine Kompromisse geben kann. Predigende Frauen seinen unverzichtbar, lässt die Amtskirche demzufolge wissen und macht damit die Anerkennung ihrer Ordinationspraxis zur Bedingung für die Teilnahme an der Allianzgebetswoche 2020. Aber Tagespolitik und gesellschaftlicher Opportunismus sind kein Gottesdienst. Eine Kirche, die nur noch zeitgeistige Manifestation politischer Wunschvorstellungen sein will, ist keine.

Wer heute zu erkennen gibt, dass er wirklich Christ und gläubig ist, erntet allenfalls noch Spott und Mitleid. Die Herren Marx und Bedford-Strohm tragen ihre Kreuze nur noch situativ – oder nehmen sie ganz ab, wenn es opportun erscheint. Die CSU will das Kreuz überhaupt nicht mehr christlich verstanden wissen und kaum noch jemand weiß, worum es an christlichen Feiertagen geht.

Dass die Stadtmission Kreuztal keine Lust hat, die Allianzgebetswoche zum Abbild amtskirchlichen Allerleis werden zu lassen, kann ich trotz Abgrenzung gegenüber der reformierten Tradition gut nachvollziehen.

Links

Predigende Frauen unverzichtbar

Was glaubst Du eigentlich?

Der Siegerländer Gemeinschaftsverband nach 1945

Bremen reminded me to England, I wanted Bremen to remind me so. 😉

Otherwise: Hanseatic flair, openness and great beer makes the town well worth a visit.

It was finally time to go and see Amsterdam, and here it what it looked like.