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#Typ
Als Mensch und Politiker möchte ich kein Mitläufer sein. Charakterbildung ist nicht immer einfach, aber unerlässlich, und Rückschläge und Niederlagen gehören dazu. Dann heißt es, Abstand von sich selbst zu gewinnen, aber dran zu bleiben. In der Vergangenheit zu schwelgen bringt keinem was – und das ist auch weder männlich noch konservativ.

#Grundeinstellung
Konservativ zu sein heißt nicht, dass man die Welt anhalten will, sondern dass man sich im Lauf der Welt nicht verlieren will. Deshalb ist Konservatismus selbstbewusst, optimistisch und lebensfroh.

#Freiheit
Jeder soll sich unabhängig von nationalen Stereotypen selber verwirklichen können. Es gilt, sich zu arrangieren, nicht sich anzupassen.

#Politik
Den Mund aufmachen, Freiheit nutzen und Freiheit verteidigen ist mir Grund genug, politisch mitzureden. Weil Freiheit aber auch zu Zügellosigkeit und Bevormundung verkommen kann, ordne ich meine dem christlichen Gewissen unter. Konkret heißt das: Freiheit ist für mich kein Egotrip; Verantwortung und Umsicht gehören dazu.

#Europa
Ich wünsche mir mehr Demokratie und Zusammenhalt in Europa. Kulturräume sind mir wichtiger als Nationalstaaten.

#Demokratie
Demokratie bedeutet für mich: mitmachen, egal ob Mainstream oder nicht.

#Asyl
Derzeit ist unser Asylrecht ausgehebelt. Wir bezahlen viel Geld an die Türkei, und damit an Recep Tayyip Erdoğan, einen islamistischen Tyrannen, der über Leichen geht, um potentielle Antragsteller von uns fernzuhalten. Das ist menschlich schäbig und politisch verantwortungslos. Das Geld ist besser angelegt, um in Europa einheitliche Asylstandards zu gewähren, samt Unterbringung und allen Sozialleistungen. Ansonsten kommt es immer mehr zu einem Überbietungs- bzw. Unterbietungswettbewerb, an dem die EU zerbricht.

#Menschenrechte
Menschenrechte sind universell gültig, aber nicht universal durchsetzbar. Ihre Geltung verlangt Einsicht und Selbstverpflichtung. Für uns heißt das, Menschenrechte niemals infrage zu stellen, sondern glaubhaft dafür zu werben.

#Integration
Es geht nicht um Assimilation oder Diskriminierung, sondern um Respekt oder Arroganz.
Wer dazugehören will, integriert sich; wer nicht dazugehören will, lässt es. Am Ende hat keiner Grund, sich zu beschweren.
Wer nicht dazugehören will, diskriminiert sich selber.

#Bürgermeister
Ein guter Bürgermeister ist nicht der Boss, sondern der Hodscha. Er erkennt Probleme und schlägt Lösungen vor. Entscheiden muss der Rat.

#Glaubensfragen
Es ist ein Zeichen des Respekts, Unterschiede in Glaubensfragen zuzulassen und Gegensätze nicht zu vertuschen. Die Bereitschaft zur inhaltlichen Auseinandersetzung sagt viel über die eigene Glaubwürdigkeit aus. Bashen – sich selbst und andere – kann jeder.

#Ehe und Familie
Bei aller Toleranz, aber den Lutheraner kann und will ich nicht verleugnen. Für mich ist eine Ehe, was Gott zusammenfügt. Sie ist Ausdruck von Schutz und Geborgenheit für die Liebe von Mann und Frau.