Was lernen wir aus dem Fall in Attendorn?

February 4th, 2016

Im Zuge einer bundesweiten Razzia wurde in der Attendorner Rundturnhalle, die noch immer Erstaufnahmeeinrichtung ist, ein Ehepaar festgenommen. Die Eheleute, ein 35-Jahriger mit seiner 27-jährigen Frau, sind über die Balkanroute nach Deutschland gekommen. Beide sind Mitglieder des Islamischen Staates. Der Ehemann ist in Syrien militärisch ausgebildet worden.

Was lernen wir aus dem Fall in Attendorn – mal wieder? Die Regierung hat in der Flüchtlingskrise komplett versagt! Es kommt nämlich nicht darauf an, wo jemand herkommt, aus Syrien z.B. (für die Kanzlerin und ihre Parteifreunde war das Grund genug, die Einzelfallprüfung ganz auszusetzen), sondern wer jemand ist: Opfer, Täter, Mitläufer oder Minderheit. Aus Bürgerkriegsgebieten kommen eben nicht nur die Guten. Eigentlich versteht sich das von selbst, aber in Deutschland neigen viele zum Schwarz-Weiß-Denken. Flüchtlinge waren per se die Guten, und deshalb wollte man gar nicht mehr so genau hinsehen.

Jetzt ist der Schaden da und auch Leute, die schon in der xten Generation hier leben, werden plötzlich schief angeguckt. Die Regierung hat die Gesellschaft gespalten statt Neuankömmlinge zu integrieren. Eine ganz, ganz miese Performance, und mit den Folgen werden wir noch ewig lange zu kämpfen haben. Wir brauchen dringend neue Leute in der Politik. Nicht immer nur diese völlig lebensfremden Parteikader.

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