
Nicht nur was die Günstlingswirtschaft angeht, unterscheidet sich die AfD nicht von anderen Parteien: Sie taugt weder zum Verherrlichen noch zum Verteufeln. Einer, der das früh erkannt hat, ist Thomas Seitz. Vor zwei Jahren zog er daraus die Konsequenzen. Wer in nationalen Alleingängen die Rettung sieht, wählt diese Partei. Andere suchen ihre Hoffnungsanker in der Wahl zwischen CDU, SPD, Linken und Grünen.
Ich glaube das alles schon lange nicht mehr: Politik wird von Menschen gemacht, und mit denen muss man sich näher beschäftigen: Wer ist das, wer sind die?
Simone Weil hat recht, wenn sie eine Partei als Maschine zur Erzeugung kollektiver Leidenschaften bezeichnet, denn eine Partei will wachsen, groß werden und Macht erringen. Das geht nicht ohne Zugehörigkeitsgefühl und das Einschwören auf den gemeinsamen Erfolg. Unweigerlich führt das aber zu Anpassungsdruck und Denkverboten, letztlich zu Entmündigung oder, noch schlimmer, Selbstentmündigung. Der freie Wettbewerb zwischen Kandidaten bildet die Meinungsvielfalt wesentlich besser ab, verweist stärker auf die politische Verantwortung, die mit einem Amt oder Mandat verbunden ist, und lässt viel mehr Raum zum Selberdenken.
Die AfD ist, so wie die anderen Parteien, vor allem auf Pro und Kontra aus: Wie hältst du es mit dem Nationalstaat, der EU oder dem Klimawandel? Dazu kann man aber sehr unterschiedliche Meinungen haben, und oft befindet man sich damit außerhalb einer Parteilinie. Dazu kommt: Politische Präferenzen entsprechen heute kaum noch traditionellen Parteibindungen. Deshalb – davon bin ich fest überzeugt – werden politische Mehrheiten in Zukunft offener, fließender und immer weniger abhängig von Parteimitgliedschaften sein. Schon heute entspricht das der Lebenswirklichkeit.

Zunächst mal resultieren die Probleme unseres Landes auf dem Parteiensystem, wie soll also eine Partei zur Lösung beitragen? Könnte man mindestens denken. Die sog. “etablierten” Parteien, also CDU, SPD, Grüne in erster Linie, Honecker Partei, das ewige Zünglein an der Waage und die Sarah & Oskar Truppe laß ich mal außen vor, machen spätestens seit dem Mauerfall eine Politik zur Zerstörung Deutschlands. Es ist vollkommener Blödsinn, diese Leute als unfähig, Schwachköpfe o.ä. zu beschreiben. Die wissen, was sie tun, sie tun es planvoll und in vollem Bewußtsein der Tragweite der Dinge. Nun haben wir das große Glück, mit einem Kanzler gesegnet zu sein, der ganz offen mit der Brechstange die Agenda von BlackRock, Vanguard, State Street und Co durchzieht. Er pusht die Rüstungsindustrie und trommelt massiv für Krieg. Die Menschen werden massiv verarmt, die Sozialsysteme zerstört, mit ETF Fonds gleichzeitig der Ausweg aus der Misere propagiert. ETFs sind ein Produkt von, äh, von wem? Alle, die den Kopf nicht nur zum Haare schneiden haben, sollten checken, was hier abläuft, deutlicher kann´s doch kaum noch gehen. Aber, was tun, sprach Zeuß. In diesem Land kann eine Änderung der Verhältnisse nur über den parlamentarischen, also parteipolitischen Weg bewerkstelligt werden. Alles andere ist schlichtweg verfassungswidrig. Einen Aufstand der Deutschen wird´s nicht geben, die Montagsdemonstrationen, die die Wiedervereinigung eingeläutet haben, waren zwar wegweisend, aber am Ende, machen wir uns doch mal ehrlich, wäre der Ostblock als Weltmacht angefangen mit Polen, am Ende stand Glasnost, nie untergegangen ohne das Zutun westlicher Geheimdienste, des Vatikans und anderer subversiver Kreise. In der AfD gibt es einige sehr gute, ehrenhafte Leute. Auch tummeln sich da gewaltige Mäckesse, die nur auf den eigenen Vorteil aus sind. Wer wen verdrängen wird, werden wir sehen, als selber in dieser Partei aktives Mitglied hoffe ich natürlich das Beste. Eine Abschaffung aller Parteien wäre für das Land natürlich das Beste, aber wie soll es gehen? Sind wir ein souveränes Land? Komme mir jetzt keiner “Wir sind von den Amis besetzt, blabla” Nein, wir sind nicht souverän, Ursula die Einzigartige wacht über uns. Und wenn wir, was nie geschehen wird, wirklich den Arsch hoch kriegen würden und die ganzen Politgangster, Schmarotzer und Kostgänger eines moralisch verkommenen Systems zum Teufel jagen könnten…stände am nächsten Morgen EUROGENDFOR vor der Tür und schöß uns die Birne weg. Ich halte es ganz klar insofern mit Martin Sellner, als daß er jegliche Form von Militanz und Gewalt zu 100% als kontraproduktiv ablehnt. Andererseits rate ich jedem jungen Menschen, der mit der Macht des “Gesetzes” zum Dienst an der Waffe für die Interessen von BlackRock und Co. gezwungen werden soll, zu der Aussage “Ok, gebt mir ne Knarre, dann erschieße ich zuerst den Offizier”. Wer als unführbar und schwer bekloppt eingestuft wird, kann vielleicht zumindest dem Fleischwolf Ostfront entkommen. Wer nix hat, was man ihm wegnehmen kann, von dem wünsche ich mir die Totalverweigerung gegenüber den Forderungen dieses Unrechtsstaates. Spätestens mit Corona hat dieses System für mich jegliche Legitimation verloren. Die hartnäckige Verhinderung jeglicher Aufarbeitung spricht eine deutliche Sprache. Wir, jeder von uns, wird eher früher als später vor der Entscheidung stehen, wieviel Scheiße er zu fressen bereit ist für ein sog. bürgerliches Dasein. AfD als Alternative zur Alternativlosigkeit…bis jetzt (vielleicht mal noch) ja. Realistische Hoffnung? Eher keine. Für eine nachhaltige Änderung der Verhältnisse in eine richtige Richtung sind Widerstände von Kreisen zu überwinden, die sich einen Dreck um Gesetze und so Traumtänzereien wie “Recht und Ordnung” scheren. Und dafür braucht´s keine Partei, sondern einen Krieg. Wir sind auf einem guten Weg, schönen Dank, Fritz Merz. Oder einen Bürgerkrieg, den die Deutschen sicher nicht vom Zaun brechen werden, dafür vielleicht andere Personenkreise in unserem Land, schönen Dank, Frau Dr. Merkel.