Mail vom Bürgermeister

July 31st, 2014

Während die SPD fleißig in Freudenberg aktuell inseriert – siehe Ausgabe 2/14 oder 11/14 – will der Bürgermeister mir das verwehren. Interessant: mit Durchschlag an meine SPD-Gegenkandidatin! Übrigens, Flyer schreibt man nur mit einem e, Herr Günther.
Der Wahlkampf verspricht wieder völlig unfair zu werden.

Sehr geehrter Herr Beel,
nach Rückkehr aus meinem Sommerurlaub stelle ich fest, dass Sie im Amtsblatt “Freudenberg Aktuell”, Ausgabe vom 05.07.2014, Werbung für die Bürgermeisterkandidatur im nächsten Jahr machen.
Ich gehe davon aus, dass Sie diese Werbung direkt bei der Firma MRD in Auftrag gegeben haben.
Ich gehe weiter davon aus, dass Ihnen die mit den Parteien getroffenen Vereinbarungen, dass im Amtsblatt keine (direkte) politische Werbung erfolgt, nicht (mehr) geläufig sind. Das sollte allerdings auch Geltung für die in 2015 anstehende Bürgermeisterwahl haben.
Nicht betroffen davon ist die Möglichkeit, mit dem Amtsblatt Einlagen, wie Fleyer o.ä. in die Verteilung zu bringen.
Ich bitte Sie daher, von zukünftigen Inseratsaufträgen bei der Firma MRD Abstand zu nehmen.

Mit freundlichem Gruß

Eckhard Günther
Telefon 02734/43-111
Telefax 02734/43-115

Und hier kommt das Corpus Delicti…

Ferien
Bezögen sich die von Eckhard Günther angeführten Vereinbarungen ausschließlich auf die Bürgermeisterwahl, würde man notfalls noch mit Verständnis reagieren. Aber, so schreibt Eckhard Günther, gemeint ist jede Form der politischen Werbung, und das ist schlichtweg Messen mit zweierlei Maß, denn auch die Anzeige mit dem Konterfei von SPD-Chef Burkhard Hoffmann ist ganz klar politische Werbung. Was sonst, Bürgerinformation?

Fa2.14
Manche Mail wäre besser ungesendet geblieben. “Albern” kommentiert jemand auf Facebook, und ein anderer fragt: “Hat der sonst nix zu tun?” Ich frage mich dagegen, ob er die Idee zu dieser Mail ganz alleine hatte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *