Let’s roll: Lasst euch NICHT impfen, findet stattdessen zu euch selbst!

April 3rd, 2022

Für Dlsoz

Wir sind mitten in einer Kulturrevolution. Die vom woken Zeitgeist getriebene Neubewertung und Umgestaltung unserer Lebenswirklichkeit und aller tradierten Werte läuft auf eine komplette Neudefinitions des Menschseins hinaus. Aus Angst vor Diskriminierung schafft man alle Unterschiede ab. Nicht länger sollen menschliche Würde und Individualität durch Religion (Gottesbezug), Stammbaum, durch Geschlecht, Alter, Bildung und Lebensgefühl begründet sein, sondern sie sollen dehn- und formbar sein. Der neue Mensch wächst heran in Lebensabschnittsgemeinschaften, er ist nicht festgelegt auf ein Geschlecht, orientiert sich am Zeitgeist und ordnet sich der Gemeinschaft unter. Er gendert, lässt sich impfen und passt sich an. Seine Persönlichkeitsrechte stellt er hinter die Ansprüche der Allgemeinheit zurück. Ultimativ schützenswert ist nur noch die nakte Existenz. Beständiger Wandel ist die einzige Verlässlichkeit.

Das heißt aber nicht, dass Diskriminierungen damit überwunden wäre. Ganz im Gegenteil! Wer nicht gendert, wer Herkunft und Geschlecht als menschliche Identitätsmerkmale versteht und wer religiös gebunden und dem Zeitgeist gegenüber kritisch eingestellt ist, wird als Nazi stigmatisiert und gecancelt. Das trifft nicht nur Konservative, altgläubige (orthodoxe) Christen und Impfkritiker, es trifft auch Kurden, die sich einen eigenen Staat wünschen, und Buchautorinnen wie J. K. Rowling, die sich gegen Transgeschlechtlichkeit aussprechen.

In Deutschland zum Beispiel ist die steuerfinanzierte Kirche eine der Vordenkerinnen der Cancel Culture. So ließ die leitende Theologin der EKD, Annette Kurschus, wissen, dass sie Impfgegnerschaft nicht akzeptieren könne. Es lohne sich der Dialog nicht mehr.

Diese Haltung teilen auch Lokalblätter wie die Siegener Zeitung. Deren Berichterstattung ist entweder polemisch, oder aber die zahlreichen Proteste gegen die Spaltung der Gesellschaft und angedrohte Impfpflichten werden ignoriert. Die Bürgermeisterin der Kleinstadt Freudenberg, Nicole Reschke (SPD), sinniert in der Siegener Zeitung über die Frage eines Berufsverbots für nicht Geimpfte: “Das kann ich so nicht beantworten. Verweigerer sollen ihre Tests generell selbst bezahlen müssen.”

Canceln und Dissen sind in Deutschland normal geworden. Aber dabei muss ich nicht mitmachen, und ich muss mich dem auch nicht fügen. Jeder hat das Recht, über sein Leben selbst zu entscheiden. Niemand muss sich ausgrenzen und unterbuttern lassen. Niemand muss einen medizinischen Eingriff, vor dem ihm graut, einfach geschehen lassen. Den Nazi-Schuh muss sich sowieso niemand anziehen, schließlich sind wir schillernden Gestalten wie Annette Kurschus und Karl Lauterbach keine Rechenschaft schuldig. Beide können uns den Buckel runterrutschen. Unsere Wünsche und Werte sind es doch, die zählen. Ohne ein gesundes Selbstbewusstsein gibt es kein gelingendes Leben, und ohne Achtung vor sich selbst, kann niemand etwas erreichen. Heute ist der Tag, sich zu prüfen: Wie will ich leben, welche Aufgaben passen zu mir und meinen Möglichkeiten? Lebe ich meinen Idealen entsprechend, oder mache ich mich selbst klein, versuche ständig, anderen zu gefallen und hadere mit mir selbst?

Anpasserei, Gefallsucht und Nützlichkeitsdenken sind Verführungen, die ins Verderben führen. Am Ende lassen sie einen mit leerem Gemüt und leeren Händen dastehen.

Ich mag mich. Mit diesem Satz fängt der persönliche Kassensturz an. Was habe ich verbockt, was gelingt mir einfach nicht, was lerne ich daraus und was kann ich in Zukunft besser machen?

Plötzlich wird man feststellen, was alles verzichtbar ist: Zeitungen, die gegen einen selbst anschreiben; Parteien und Gewerkschaften, die nur ihr eigenes Ding machen; Jobs, die mehr von einem fordern als sie einbringen; Loyalitäten, die nur einseitig sind. Schluss damit!

Es ist ebenso wichtig, Nein sagen zu können wie vertrauen zu können. Aber was soll man ablehnen und was annehmen? Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es hängt von der eigenen Persönlichkeit, der Lebenssituation und, damit letztlich verbunden, vom eigenen Bauchgefühl ab: Was für den einen richtig ist, empfindet der andere als Zumutung. Auch die Frage nach der eigenen Identität spielt eine Rolle. Welche Werte sind mir wichtig, woran glaube ich, wo gehöre ich hin?

Ob man sich also impfen lässt oder nicht, kann einem kein Gesundheitsminister und keine Studie beantworten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ausgeübter Druck und Zwang sprechen ganz klar dagegen. Wer unsicher ist, sollte sich zunächst fragen, ob er Teil einer Druck-und-Zwang-Community sein will oder lieber seinen eigenen Weg geht. Wer Altes zurücklässt, wird Neues finden. Um neue Wege zu gehen, braucht man Mut und Kraft. Voraussetzung dafür ist Vertrauen. Deshalb birgt jede Krise die Chance zu einem Neuanfang in sich. Statt sich einfach impfen zu lassen, ist es oft besser, sich selbst zu prüfen und seine persönliche Kulturrevolution zu starten: vom Erdulder zum Gestalter des eigenen Lebens.

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Warum ich mich nicht impfen lasse

One thought on “Let’s roll: Lasst euch NICHT impfen, findet stattdessen zu euch selbst!

  1. Der Zeitgeist hat den Respekt vor dem Unverfügbaren verlernt. Alles wird behandelt als wäre es nur eine Frage der richtigen Haltung. Fraglos hebt die Dimension des Wollens und Vorstellens den Menschen über das Tier, aber zur Leiblichkeit gehören eben auch einige unveränderliche Fakten. Wir können die Realität zwar eine Weile ignorieren, aber die Folgen dieser Verdrängung werden uns eines Tages massiv auf die Füße fallen. – „Schenke mir den Mut zu ändern, was ich ändern kann; die Heiterkeit zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann, und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.“

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