Frohes Neues?

January 1st, 2014

01.01.14A
Freudenberg am 1. Januar 2014, also am Tag eins nach dem (angeblichen?) Rauswurf der Neonazis. Am Ortseingang wird man nach wie vor von rechte Parolen empfangen. Ist das nur unsensibel?
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Im November schon zeigte sich, wie sehr Reden und Handeln in Freudenberg auseinandergehen. Mit vielen guten Worten bekannten sich die Ratsfraktionen vor dem Rathaus zum Grundgesetz. Drinnen aber weigerten sie sich, gegen Rechts aktiv zu werden: “There’s No Business Like Show Business.”

Bürgermeister Eckhard Günther gab die Richtung vor: Mein entsprechender Antrag sei abzulehnen. Ausgerechnet die Grüne Christiane Berlin brachte die ohne Zweifel längst abgesprochene Verweigerungshaltung auf den Punkt: Herr Beel könne ja selber etwas machen.

Seit die rechtsnationale Partei Fidesz auch im Mórer Rathaus das Sagen hat, scheitert in Freudenberg jeder Versuch, den Stadtverordneten mehr als bloße Lippenbekenntnisse gegen Rechts abzuringen. Schließlich sollen die Mórer Freunde nicht verärgert werden.

Worte ohne Taten sind nicht nur bedeutungslos, sie offenbaren auch Doppelmoral.
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