Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

December 2nd, 2015

REWM.12.15
Meine Worte muss ich jetzt sorgfältig abwägen, damit nicht zynisch oder abschätzig klingt, was einsichtig gemeint ist. Also los!

Ich bereue meine diesjährige Bürgermeisterkandidatur nicht, ganz und gar nicht. Ich habe 3-mal zur Wahl gestanden: 1999, 2009 und 2015. 3-mal und hopp. Mein diesjähriger Wahlkampf war der beste, der Beweggrund stimmte, und Alexandra Bârză hatte mir eine Kampagne genau nach meinen Vorstellungen gemacht. Besser hätte das niemand hingekriegt, für kein Geld der Welt. Gegenüber den Parteien mit ihren Budgets war ich überhaupt nicht im Nachteil. Ich hielt mich mit manchem zurück und als größtes Lob empfand ich das Attribut “ehrbar”.

Trotzdem war es ein aussichtsloses Unterfangen und damit wären wir bei dem so vielsagenden Bild.

Ich habe einen politischen Wahlkampf geführt, und ich hätte Politik gemacht. Ganz klar. Ich hätte mir die Reformierung der Verwaltung vorgenommen und wäre dem Rat ein politisches Gegenüber gewesen – aber das war und ist nicht gefragt. Einerseits, da hatte Eckhard Günther recht, wollten die Leute eine Frau. Andererseits, und das halte ich für das Entscheidende, wollten die Leute mit der Politik verschont werden. “Birke, Birke Mai, gert mer Speck orrer Ei…” Nicole Reschke kannte das. Auf dem Weihnachtsmarkt spielt sie nun Akkordeon, das ist heimelig, gemütlich, fröhlich und unangreifbar.

Noch konsequenter als ihr Vorgänger wird sich Nicole Reschke aus der Kommunalpolitik heraushalten, zumindest öffentlich. Sie wird Kaffee trinken, Akkordeon spielen und ganz sicher erneut gewählt werden …

Beel und Freudenberg passen einfach nicht zusammen, mentalitätsmäßig nicht und politisch auch nicht. Diese Einsicht habe ich gewonnen, und trotzdem bereue ich mein Engagement nicht, und danke noch mal allen, die im Sommer 2015 dabei waren.

2 thoughts on “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

  1. Gegen alles zu sein und Bürgermeister werden zu wollen, dass passt nicht zusammen.

    “Dagegen” ist eine Haltung aber keine Lösung.
    Mich als politisch interessierten aber parteilich neutralen Bürger haben Sie als Protestwählerfänger spätestens nach dem Oberfischbacher Gespräch überzeugt Sie nicht zu wählen.

    Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute, hoffe jedoch mich in der Politik nie wieder mit Ihnen beschäftigen zu müssen.

    Grüße

    Lars Gieseler

  2. Nur dagegen zu sein ist mit Sicherheit nicht das Konzept mit dem Her Beel bei dieser Wahl angetreten ist! Und nur politisch interessiert zu sein reicht leider auch nicht um sich nach der Wahl hinzustellen und zu sagen “Ich bin ja so heilfroh das die Frau die es allen Recht machen will gegen den Aufrührer ,der uns die unbequeme Wahrheit vor Augen führt gewonnen hatt.Steckt ruhig weiter hin den Kopf in den Sand . Wenn der große Knall kommt hilft euch das ebenso wenig !Ich für meinen Teil werde mir einen Platz in der Lodge und ne Tüte Popcorn gönnen wenn es soweit ist.

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