Dass es zugrunde geht

January 9th, 2016

Politik und Mainstream hierzulande folgen derzeit wieder einer typisch deutschen Neigung, die schon in Goethes Faust nachzulesen ist: “Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.” Selbstzensur, Willkommenskultur, Hypermoralismus und Relativismus, Selbstdemontage der Parteien und Wagenburgmentalität trotz offener Grenzen, Selbstüberschätzung und Atomausstieg. Nichts passt mehr zusammen.

Allerdings sollte man sich vom deutschen Politestablishment keine falsche Alternative aufzwingen lassen: PEGIDA oder Willkommenskultur. Man hat das Recht auf ein Weder-Noch. Kritik an Frau Merkel und den Parteien, die sich um sie herum zusammenschließenden, ist nicht fremdenfeindlich. Wer die halbe Welt zu sich ruft, darf nicht erwarten, dass ein Staatsgefüge stabil bleibt. Merkel & CO. sowie die Mehrheit der Wähler, die hinter ihnen steht, machen ihr Ding. Sollen sie! Aber niemand kann mich zwingen, da mitzumachen – und ich tue das auch nicht.

Wofür man sich wirklich stark machen sollte in diesen Tagen, ist die Freiheit, zu leben wie man will. Hypermoralismus bringt keinen weiter. Das ist mein Ding. Selber denken und Sachargumente sind gefragt.

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