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Im Wahlkampf zeigt sich die SPD nicht von der Schokoladenseite

September 3rd, 2015

Die SPD ist bekanntlich seit über einem Jahr Mehrheitsfraktion im Freudenberger Rat. In Oberfischbach pflaumte mich SPD-Mann Karl-Heinz Moser an: “Sie tun das, was Sie immer machen und reden alles schlecht.”
Sehr dünnhäutig! Dabei stellt sich doch wirklich die Frage: Was hat die SPD bisher besser gemacht?

Im Wahlkampf zeigt sich die SPD samt Umfeld insgesamt nicht gerade von der Schokoladenseite. Karl Wilhelm Schuß, AL-Chef und Reschke-Wahlkämpfer der ersten Stunde, vegreift sich nicht zum ersten Mal im Ton:

Schuss

Cliquengezicke auf Schulhofniveau. Ich bin mir sicher, dass die Leute davon die Nase gestrichen voll haben, und die Reaktionen zeigen das. Heute Morgen zum Beispiel erreichte mich folgende Mail:
“3 Stimmen für Sie aus Oberfischbach per Briefwahl und 2 (…) aus Dirlenbach. Unsere Hoffnung ist, Sie ändern die festgefahrenen Strukturen in Freudenberg und in der Verwaltung, die bisher chaotisch durch Herrn Günther geführt wurde.”
Darüber Ich habe mich darüber sehr gefreut.

In den letzten Tagen habe ich ähnliche Zuschriften bekommen, unter anderem diese:
“Aufgrund der bisherigen Art und Weise insbesondere der alt-hergebrachten Parteien wollte ich dieses Mal eigentlich nicht wählen. Dank Ihres Engagement haben Sie mich wieder geweckt und neben allen unseligen Unkenrufen, intriganten Spielchen und Wahlkampftricksereien wollte ich Sie ermutigen, genau den Weg weiter zu gehen…”

Am Wochenende rief mich eine ältere Dame an und sagte: “Ich werde Sie wählen und will Ihnen das heute sagen, um Ihnen Mut zu machen.” In der Endphase dieses Wahlkampf gibt mir das vor allem Zuversicht. Ich weiß, viele denken so und werden sich freuen, das heute zu lesen.

Die Leute wollen nicht länger mit Halbwahrheiten abgespeist und belogen werden. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Der “kleine Mann” ist längst erwachsen geworden. Wiederum ist es die SPD, die ein schönes Beispiel dafür liefert, wie Politik heute nicht mehr funktioniert: Während SPD-Bürgermeisterkandidatin Nicole Reschke behauptet, es gebe Firmen, die aus Freudenberg wegzögen, wenn das Gewerbegebiet auf dem Ischeroth nicht käme, schweigt ihr Genosse Fraktionsvorsitzender auf die Frage, ob es konkrete Ansiedlungsabsichten Freudenberger Firmen gebe. Siehe hier.

Ohnehin stellt sich die Frage, ob Flächenwachstum um jeden Preis wirklich wünschenswert ist. Qualitatives Wachstum ist doch viel erstrebenswerter. Was ist, wenn das neue Gewerbegebiet voll belegt ist – ohne den erhofften wirtschaftlichen Erfolg für den städtischen Haushalt, also wie bisher? Man könnte noch den Kuhlenberg abtragen und planieren. Und dann, das gleiche von vorne?

Ziel der Politik und Ziel des BM, muss es sein, den Wandel zu einem qualitativen Wachstum zu schaffen, unter Einbeziehung der ortsansässigen Unternehmen und zum Vorteil aller. Ich bleibe also bei meinem strikten NEIN zum XL-Gewerbegebiet auf dem Ischeroth. Die Wirtschaftsförderung in Freudenberg muss neu gedacht werden.

Viel Zeit bleibt nicht mehr. Noch eine Woche und dann ist Wahlsonntag. Ich vertraue darauf, dass die Freudenberg wissen: Es gibt nur einen Weg, die Stadt zurückzuholen: Beel It.

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